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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 50 mal aufgerufen
 Segeltechnik, Rigg
minisail-webmaster Offline



Beiträge: 975

10.06.2014 18:57
Segelwinde für Rahsegler antworten

Segelwinde für Rahsegler
865/868 -
Abgeschickt von [Jürgen Batta] am 28 Maerz, 2004 um 19:08:06

Hallo Modellbaufreunde,
Ihr seid meine letzte Hoffnung....
Ich baue zur Zeit eine Dreimastbark im Maßstab 1:75.
Es hat auch alles zu meiner vollsten Zufriedenheit geklappt (bis jetzt). Denn jetzt beschäftige ich mich schon geraume Zeit mit der Segelwinde. Ich habe diverse Bücher und Berichte (eigentlich alle die ich finden konnte) gelesen, komme aber nicht so richtig weiter. Jeder Versuch eines Nachbaues der dort beschriebenen Varianten ist zum Scheitern verurteilt.
Jetzt muß ich mich wohl outen, denn ich bin einer der wenigen Modellbauer, die von Elektronik so gar keine Ahnung haben (Poti ist für mich schon ein Schimpfwort).
Und nun zu meiner Frage.
Besteht Eures Wissens irgendwo die Möglichkeit eine solche, für die Bedienung der Brassen geeignete, Segelwinde käuflich zu erwerben?
(Ich habe noch niemanden im Netz gefunden, der soetwas anbietet)
Ich danke Euch für Eure Hilfe und wünsche eine schöne Saison 2004

Jürgen

minisail-webmaster Offline



Beiträge: 975

10.06.2014 18:58
#2 RE: Segelwinde für Rahsegler antworten

865/868 - Segelwinde für Rahsegler
Abgeschickt von [Ralph Sutthoff] am 30 Maerz, 2004 um 15:24:58

Hallo Jürgen,
auch auf die Gefahr hin, daß mich die versammelten Minisailer hier gleich alle zum Kielholen vorschlagen werden, hast Du schon mal an den Einsatz eines Segelverstellservos gedacht?
Wenn Dir ein Verstellservo immer noch zu schnell ist, dann kann man einen anderen kräftigen Servo nehmen. Bei einigen modernen Digital-Servos sind die Geschwindigkeiten einstellbar. Viele Probleme der Winde lassen sich sehr schön dadurch lösen, daß die Arme des Servos der Länge nach gelocht werden und so ganz unterschiedliche Wege und Kräfte, auch für zwei verschiedene Segel, zur Verfügung stehen. Da kann man ganz nach Weg-Bedarf die Leine, Brasse oder Schot durchführen und in Ruhe die optimale Bohrung ausprobieren. Selbst ein Computersender kann so entbehrlich werden. Soweit gut zugänglich erfolgt die Befestigung an einer Patentklampe auf dem Servoarm in der Nähe des Drehpunktes.
Ein kleiner Nachteil bleibt allerdings. Schaltet man den Strom ab, hält ein Verstellservo nichts mehr. Beim Transport kann das mal nerven.
Viel Erfolg bei dieser interessanten Herausforderung wünscht Dir

Ralph

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