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Dieses Thema hat 16 Antworten
und wurde 78 mal aufgerufen
 Modellwerft, Werkstatt
minisail-webmaster Offline



Beiträge: 975

12.06.2014 15:17
Yamaha von Tamiya antworten

Yamaha von Tamiya
505/506/507/508/510/511/515/517/519/520/523/527/532 -
Abgeschickt von Pasa am 12 Juni, 03 um 23:26:42

Hallo Leute!
Ich habe mir die "Yamaha" von Tamiya zugelegt. Die Probleme mit dem Kiel und der Dichtigkeit habe ich auch im Griff. Nur einen Tip brauche ich noch:
Ich möchte mir einen einteiligen Mast bauen. Dafür brauche ich aber das Alumaterial, wie es dem Bausatz beiliegt (nur länger). Wer stellt sowas her. Meine "Comtesse" von Robbe hat auch einen Mast aus diesem Material. Hat jemand 'ne Ahnung, wo man sowas bekommt?
Das Problem an meinem Schiff ist folgendes: An der Verbindungsstelle der zwei Teile ist der Mast nicht steif genug. Wenn ich den Achterstag spanne, bekommt der Mast damit zuviel Biegung. Das führt dann zu Diagonalfalten des Großsegels von der Mastmitte zum Großbaumende. Ich nehme an, daß sich dieses Problem mit einem einteiligen Mast lösen läßt.

Danke für Tips
Pasa

minisail-webmaster Offline



Beiträge: 975

12.06.2014 15:17
#2 RE: Yamaha von Tamiya antworten

505/506/507/508/510/511/515/517/519/520/523/527/532 - Re: Yamaha von Tamiya
Abgeschickt von [Joachim Tzyschakoff] am 13 Juni, 03 um 06:06:54

Hallo,
eine Bezugsquelle für den Mast hast Du ja schon selber benannt, denn im Robbe-Zubehörprogramm findest Du diese als Ersatzteile.
Weitere Lieferanten sind z.B. :
MKP-Modellbau http://www.mkpmodellbau.com
Walicki http://microshop.de/rcsegeln
Piel http://www.hp-modellyachten.de
RC-Yachtsegeln http://www.rc-segel.de

Viele Grüße von
Joachim Tzyschakoff

minisail-webmaster Offline



Beiträge: 975

12.06.2014 15:18
#3 RE: Yamaha von Tamiya antworten

505/506/507/508/510/511/515/517/519/520/523/527/532 - Re: Yamaha von Tamiya
Abgeschickt von Pasa am 13 Juni, 03 um 06:44:27

Nochmal Danke für die Antwort!
Leider ist der Comtesse-Mast zu kurz. Es stimmt nur der Querschnitt.

Tschüß
Pasa

minisail-webmaster Offline



Beiträge: 975

12.06.2014 15:19
#4 RE: Yamaha von Tamiya antworten

505/506/507/508/510/511/515/517/519/520/523/527/532 - Re: Yamaha von Tamiya
Abgeschickt von [Joachim Tzyschakoff] am 13 Juni, 03 um 07:22:25

Hallo Pasa,
bei Robbe gibt´s ja nicht nur die Comtesse, der Smaragdmast ist schon ein bißchen länger. Bei den angegebenen Händlern sind dann Mastlängen bis zu 2m lieferbar. ACHTUNG !!! Postversand ist da nur als Sperrgut möglich !!!!!

Mfg
Joachim

minisail-webmaster Offline



Beiträge: 975

12.06.2014 15:19
#5 RE: Yamaha von Tamiya antworten

505/506/507/508/510/511/515/517/519/520/523/527/532 - Re: Yamaha von Tamiya
Abgeschickt von [Tom Kroebel] am 13 Juni, 03 um 12:48:34

Ja also ahoi erstmal ...
Ich vermute mal es geht um die "Yamaha Round The World" weil die "Yamaha 40EX" ja schon einen einteiligen Mast hat?
Die Probleme mit dem Kiel und der Dichtigkeit habe ich auch im Griff. Nur einen Tip brauche ich noch:
Leider schreibst du nicht wie lang der Mast denn nun sein muß und welches Profil. Wenn es sich um ein Profil für Segel mit eingezogener Keep handelt gibt's das bestimmt beim Ersatzteilservice von Robbe oder bei Harhaus - vorausgesetzt daß er Lust hat was zu verkaufen ...;-)
Das kann ich für den Mast der "Comtesse" nur eingeschränkt bestätigen, deren einteiligen Mast kannst du über das Achterstag auch nach hinten biegen bis das Großsegel Falten wirft. Aber für den normalen Betrieb ist das Mastprofil eigentlich schon ausreichend steif.
Windige Grüße

Tom
P.S.: Kleiner Zusatztipp: Dein ganzer Name ist hier gerne gesehen ...

minisail-webmaster Offline



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12.06.2014 15:20
#6 RE: Yamaha von Tamiya antworten

505/506/507/508/510/511/515/517/519/520/523/527/532 - Re: Yamaha von Tamiya
Abgeschickt von [Borek Dvořák] am 13 Juni, 03 um 13:06:01

Hallo Pasa,
ein flexibler Mast kann eher von Vorteil sein, mit der Mastbiegung kann man doch das Großsegel wunderbar trimmen. Ich praktiziere das seit Jahren sogar an meinem klassischen Gaffelsegler. Einen sehr guten Artikel von Thomas Dreyer zu diesem Thema findest Du in der aktuellen SchiffsModell.

Viele Grüße
Borek

minisail-webmaster Offline



Beiträge: 975

12.06.2014 15:20
#7 RE: Yamaha von Tamiya antworten

505/506/507/508/510/511/515/517/519/520/523/527/532 - Re: Yamaha von Tamiya
Abgeschickt von Pasa am 13 Juni, 03 um 15:45:20

Danke Ihr hilfreichen Seelen!
Das Dumme an meinem Mast ist, das er zu flexibel ist. Schon bei geringer Achterstagspannung bekomme ich Falten. Und Achterstagspannung muß ja sein. Ansonsten ist der Mast 1,42 m lang, hat Profil und eine Keep. Mal sehen, wo ich was Passendes bekomme. Gestern habe ich mal ein Kohlefaserrohr als Verbinder eingebaut. Werde ich heute mal probieren. Eventuell reicht das ja schon.
Und in Zukunft steht mein Name dabei.

Tschüß
Ronny

minisail-webmaster Offline



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12.06.2014 15:20
#8 RE: Yamaha von Tamiya antworten

505/506/507/508/510/511/515/517/519/520/523/527/532 - Re: Yamaha von Tamiya
Abgeschickt von [Thomas Dreyer] am 13 Juni, 03 um 21:36:55

Hallo Borek,
Danke für das Lob zu meinem Artikel. Stimmt ja in vielen Fällen auch, daß ein biegsamer = trimmbarer Mast gut sein kann, wie Du es auch sagst. Ronny meint aber das Problem, das sein Mast keine gleichmäßige Biegekurve bekommt, sondern an der Verbindungstselle der beiden Masthälften etwas "abknickt". Das passiert an solchen Stellen leider extrem leicht, da schon ein Tick Spiel in der Passung dazu führt. Die sich so ergebene Mastkurve mit Knick paßt dann egal wie man es trimmt nicht zum Großsegel. Daher hilft nur eine Versteifung (z.B. mit dem Kohlerohr) oder ein sorgfältiges Verkleben der Steckverbindung.

Gruß
Thomas

minisail-webmaster Offline



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12.06.2014 15:21
#9 RE: Yamaha von Tamiya antworten

505/506/507/508/510/511/515/517/519/520/523/527/532 - Re: Yamaha von Tamiya
Abgeschickt von Pasa am 13 Juni, 03 um 22:05:57

Hallo Leute!
Mit einem Kohlefaserrohr als Mastverbinder habe ich das Problem fast gelöst. Ich bekomme kaum noch Falten. Zusätzliche Unterwanten wären prinzipiell möglich, aber dann kann ich das Großsegel ja nicht mehr vollständig fieren. Was haltet Ihr davon, die Befestigung der Fock am Mast nach oben zu verlegen? Damit müßte sich die Tendenz zum Verbiegen doch auch verringern.

Tschüß
Ronny

minisail-webmaster Offline



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12.06.2014 15:21
#10 RE: Yamaha von Tamiya antworten

505/506/507/508/510/511/515/517/519/520/523/527/532 - Re: Yamaha von Tamiya
Abgeschickt von Pasa am 13 Juni, 03 um 22:08:30

...ach ja, wie kann ich verhindern, daß sich die Dirk an einer der Salingen verhakt?

Ronny Feigel

minisail-webmaster Offline



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12.06.2014 15:21
#11 RE: Yamaha von Tamiya antworten

505/506/507/508/510/511/515/517/519/520/523/527/532 - Re: Yamaha von Tamiya
Abgeschickt von [Dietrich Schacht] am 14 Juni, 03 um 09:32:43
...ach ja, wie kann ich verhindern, daß sich die Dirk an einer der Salingen verhakt?

Hallo Ronny,
indem Du die Dirk mit ganz dünnem Nylonfaden am Achterliek des Vorsegels anbindest. Nähen solltest Du dazu aber können.

Herzlichst
Dietrich

minisail-webmaster Offline



Beiträge: 975

12.06.2014 15:22
#12 RE: Yamaha von Tamiya antworten

505/506/507/508/510/511/515/517/519/520/523/527/532 - Re: Yamaha von Tamiya
Abgeschickt von Pasa am 15 Juni, 03 um 08:28:38

Hallo Segler!
Ich möchte mich bei Euch allen erstmal für die große Resonanz und die vielen Tipps bedanken. Ist eigentlich einer von Euch aus dem Raum Kassel? Denn außer im Internet findet man ja kaum noch Modellsegler.

Tschüß
Ronny

minisail-webmaster Offline



Beiträge: 975

12.06.2014 15:23
#13 RE: Yamaha von Tamiya antworten

505/506/507/508/510/511/515/517/519/520/523/527/532 - Re: Yamaha von Tamiya
Abgeschickt von [Tom Kroebel] am 20 Juni, 03 um 11:07:29
Antwort auf: Re: "Yamaha" von Tamiya von Ronny Feigel am 13 Juni, 03 um 22:05:57:
Ja also ahoi erstmal!

Hallo Leute!
Mit einem Kohlefaserrohr als Mastverbinder habe ich das Problem fast gelöst. Ich bekomme kaum noch Falten. Zusätzliche Unterwanten wären prinzipiell möglich, aber dann kann ich das Großsegel ja nicht mehr vollständig fieren.
Wenn die Unterwanten am Rumpf am gleichen Punkt wie die Oberwanten befestigt werden ändert das doch nichts am Bewegungsspielraum für das Großsegel.
Was haltet Ihr davon, die Befestigung der Fock am Mast nach oben zu verlegen? Damit müßte sich die Tendenz zum Verbiegen doch auch verringern.
Eigentlich sollte auf das Vorstag keine so hohe Zugkraft wirken daß sich dadurch gleich der Mast verbiegt. Durch das Versetzen des Befestigungspunktes nach oben vergrößerst du wahrscheinlich nur den Zwischenraum zwischen Fock und Groß, was sich aerodynamisch ungünstig auswirkt.

Modellskippernde Grüße
Tom

minisail-webmaster Offline



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12.06.2014 15:23
#14 RE: Yamaha von Tamiya antworten

679/695/696/699 - Tamiya "Yamaha"
Abgeschickt von Guenther am 25 Oktober, 2003 um 10:48:58:

Hallo,
kennt jemand dieses Segelboot? Wie sind eure Erfahrungen damit? Einsteigertauglich? Habe weiter unten gelesen, daß es "Probleme mit der Dichtigkeit und dem Bleikiel" geben soll. Welche?

Danke im voraus für eure Hilfe!
Guenther

minisail-webmaster Offline



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12.06.2014 15:23
#15 RE: Yamaha von Tamiya antworten

679/695/696/699 - Re: Tamiya "Yamaha"
Abgeschickt von [Walter Ludwig] am 03 November, 2003 um 08:17:49
Antwort auf: Tamiya "Yamaha" von Guenther am 25 Oktober, 2003 um 10:48:58:

Moin Günther,
beim Kiel ist es nicht die Bleibombe, die Probleme bereitet sondern die Kielflosse. So wie sie im Bausatz vorgesehen ist verwindet sie sich sehr stark. Beim Zusammenbau der Kielflosse solltest Du die Flosse z.B. durch eine eingeharzte Aluplatte verstärken. (Nicht vergessen das zusätzliche Gewicht der Aluplatte bei der Bleibombe ausbohren.)
Die Undichtigkeit ruht von der primitiven Befestigung des Lukendeckes her. Da mußt Du Dir was einfallen lassen, damit der vernünftig schließt. Die Dichtung ist ein Witz und die Spannung des Vorgesehenen Gummibandes reicht nicht aus, um den Deckel ausreichend auf das Deck und in die Dichtung zu ziehen. Hier mußt Du mit Schrauben oder etwas ähnlichem arbeiten.
Ansonsten ist die Yamaha ein sehr schönes, gut zu segelndes Boot.

Grüße
Walter

minisail-webmaster Offline



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12.06.2014 15:24
#16 RE: Yamaha von Tamiya antworten

679/695/696/699 - Re: Tamiya "Yamaha"
Abgeschickt von [Michael Eilers] am 04 November, 2003 um 08:09:18

Moinmoin zusammen!
Das mit dem Kiel kann ich bestätigen, er ist unverhältnismäßig "labberig", könnte besser sein, nämlich im Verhältnis so, wie sich der Baukasten von der Qualität der Teile gibt!
Die Verklebung der beiden Kielflossenteile mit Sekundenkleber ist nach meiner Erfahrung auch nicht unbedingt das gelbe vom Ei - ich habe nach einigen Fahrten den Rest der noch vorhandenen Verklebung gelöst und anschließend das ganze mit Stabilit Express verklebt.
Die Undichtigkeit ruht von der primitiven Befestigung des Lukendeckes her.
Stimmt absolut!
Deswegen ist mir der "Kahn" auf dem Dümmer See schon bald abgesoffen. OK, das Wetter hatte auch so seine Kapriolen: von annähernd Null Wind innerhalb auf bestimmt 4 Beaufort (in Böen mehr) ist schon nicht ganz ohne.
Meine von meinem Bruder gesegelte Koh-I-Nor ist dagegen trocken geblieben!
Ein alter robbe-Kat hat´s auch nicht mehr aus eigener Kraft zurück geschafft - das "mit dem Wenden" wollte "irgendwie" nicht mehr klappen *grins*
...gut daß es Hilfsbereite Surfer gab!
...und vor allem TEUER! Wie oben schon ansatzweise zu sehen, ist die Qualität zweigeteilt: an der Qualität des Rumpfes, der Spritzgußteile gibt es nichts zu bemängeln! Typisch Tamiya eben.
Aber andere Lösungen (Kielflosse, zweiteiliger Mast, Lukendeckeldichtung) passen nicht zum Konzept des Baukastens.

Grüße,
Michael Eilers

minisail-webmaster Offline



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12.06.2014 15:24
#17 RE: Yamaha von Tamiya antworten

679/695/696/699 - Re: Tamiya "Yamaha"
Abgeschickt von Guenther am 04 November, 2003 um 17:59:02:

Hallo,
vielen Dank für Eure Antworten. Das mit dem "teuer" stimmt wohl. Ich habe mich (auch deswegen) zwischenzeitlich für ein anderes Boot entschieden, und zwar für eine Comtesse (Robbe). Gefällt mir sehr gut, wenn auch der Mast nur so "lose" auf dem Deck sitzt (nur eine klitzekleine Vertiefung), er wird halt mit Drahtseilen links und rechts abgespannt; wenn alles fertig aufgebaut ist, wirkt es aber stabil. Leider habe ich keine Bauanleitung (Gebrauchtkauf), wo könnte man evtl. noch eine bekommen? Der Lukendeckel scheint auf den ersten Blick jedenfalls dicht zu sein, ich werde aber mal eine "Wasserprobe" machen. Gibt's vielleicht irgendwo eine Seite mit weiteren Hinweisen zur Comtesse (so wie z.B. zur MicroMagic; eine tolle Seite für Einsteiger (wie mich)).

Vielen Dank erstmal!!!
Guenther

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