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Dieses Thema hat 1 Antworten
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 Theoretisches
minisail-webmaster Offline



Beiträge: 975

09.06.2014 13:12
Scale-Modell einer International 806 antworten

Scale-Modell einer International 806
hört man ja oft. Sonst geht das nicht
1894/1895 - Abgeschickt von Christian Bury am 15 Oktober, 2010

Hallo zusammen,
ich stecke gerade in den Planungen eines Modells der "International 806" ein Boot, welches ich selbst segle. Es ist zwar ein modernes Boot, ich hoffe, daß ich hier trotzdem etwas Hilfe bekomme:
Nun habe ich hier schon wirklich viele und interessante Informationen bekommen, nur je mehr ich lese desto mehr neue Fragen tauchen auf.
Da ich sehr wahrscheinlich den Lateralplan etwas verändern muß - ich habe vor, sowohl den Kiel, als auch das Ruder zu vergrößern - muß ich ja manches neu berechnen.
In dem Bericht "Berechnungen" von Borek Dvořák heißt es, daß bei der Berechnung der Lateralfläche die Ruderfläche nicht mit einberechnet wird. Nun ist das Ruder bei der 806 an einem Skeg befestigt. Muß ich jetzt den Skeg in die Berechnungen mit einbeziehen oder fällt dieser unter die Ruderfläche? Wäre toll, wenn mir jemand diesbezüglich einen Tipp geben könnte.

Herzlichen Dank und viele Grüße
Christian

minisail-webmaster Offline



Beiträge: 975

09.06.2014 13:13
#2 RE: Scale-Modell einer International 806 antworten

1894/1895 - Scale-Modell einer International 806
Abgeschickt von Borek Dvořák am 22 Oktober, 2010
Antwort auf: Scale-Modell einer International 806 von Christian Bury am 15 Oktober, 2010

Hallo Christian,

der Skeg wird in die Berechnung der Lateralfläche mit einbezogen, so wie alle anderen festen Bestandteile des Unterwasserschiffs.
Es gibt auch Meinungen, daß man sogar die Ruderfläche mit einbeziehen soll. Ich bin allerdings der Ansicht, daß man bei der Berechnung der Segelmodelle durch das Weglassen der Ruderfläche auf der sicheren Seite ist. Ich habe viele luvgierige Modelle gesehen, die leegierigen waren absolute Ausnahmen. Daher betrachte ich die Ruderfläche als eine zusätzliche stabilisierende Reserve, und berücksichtige sie bei der Untersuchung der Lateralfläche nicht.
Die modelltypische Luvgierigkeit erkläre ich mir damit, daß Modelle grundsätzlich weniger krängungsstabil sind als Vorbilder. Daher werden sie häufig bei höheren Krängungswinkeln gefahren. Das bedeutet automatisch eine größere Verlagerung des Segelschwerpunktes nach Lee und dadurch bedingt ein größeres Drehmoment zu der senkrechten Achse nach Luv.
BTW: Dein Schiff erinnert mich an die Rümpfe der kleineren Modelle von Robbe - Comtesse und Kohinoor. Aber ich mag mich auch täuschen, die Modernen sind nicht unbedingt mein "Fachgebiet".
Viel Erfolg und Spaß bei Deinem Vorhaben.

Gruß
Borek Dvořák

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